Gefährliches Spielzeug – Bundesnetzagentur warnt vor Spionage Spielzeugpuppe.

Spionagepuppe Cayla

„Cayla“ sieht harmlos aus, kann aber Kindern ernsthaft gefährlich werden weil sie spioniert. Deshalb ist sie jetzt verboten. Eltern sollen die Puppe laut Bundesnetzagentur vernichten.

Cayla soll fast wie eine Freundin sein, ist aber eine getarnte Abhöranlage, hat der Saarländer Jura-Student Stefan Hessel herausgefunden. Denn Cayla kann Bild- und Tonaufnahmen aus dem Kinderzimmer in die ganze Welt senden. Noch gefährlicher ist das sich dem neuen Gutachten zufolge Fremde in das Gespräch einschalten und über die Puppe Kontakt zu Kindern aufnehmen können. Selbst durch Hauswände hindurch, wie der Jurastudent herausgefunden hat. Jedes bluetoothfähige Gerät in Reichweite von ungefähr zehn Metern könne eine Verbindung zu Cayla aufbauen, Lautsprecher und Mikrofon der Puppe nutzen.

„Gegenstände, die Kameras oder Mikrophone verstecken und so Daten unbemerkt weiterleiten können, gefährden die Privatsphäre der Menschen“, erklärte der Präsident der Bundesnetzagentur, Jochen Homann. Das gelte „auch und gerade für Kinderspielzeug“. Die Behörde verbietet Cayla deshalb mit sofortiger Wirkung. mehr Informationen im Tagesspiegel

 

Update: 20.02. 2017 Rechtsanwalt Schwenke meint dass das Verbot als Spionagepuppe etwas voreilig war. Hier lesen 

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